Fairphone

In einem Post vor einiger Zeit habe ich von einer Öko - Suchmaschine berichtet. Genauso öko und auch fair ist das Produkt, welches ich hier vorstellen möchte.
Vor ein paar Wochen hat das niederländische Unternehmen "Fairphone" ihr gleichnamiges Smartphone an die Kunden versendet und bei den ersten ist dieses auch schon eingetrudelt.
Sicherlich fragt ihr euch was das "Fairphone" ist.
Der Name erklärt dies eigentlich schon ganz gut. Es ist ein faires Smartphone.
Nur was bedeutet fair?
Wird ein Handy, Smartphone, Tablett, etc. gebaut, so müssen Materialien und Mineralien wie Zinn oder Coltan verarbeitet werden. Um an diese Rohstoffe zu gelangen, müssen Arbeiter unter unwürdigen Bedingungen in Minen arbeiten und dies zu einem Hungerlohn. Nicht selten ist es auch der Fall, dass Kinder mithelfen müssen, da ihre Eltern allein nicht die Familie ernähren können. Mit großen Teilen des Geldes, welches durch die Minen verdient wird, wird der Bürgerkrieg z.B.: der Ostkongo - Konflikt finanziert. Meist in China bauen Arbeiter/innen die Einzelteile zu einem Ganzen zusammen und auch hier ist der Lohn extrem gering.
Das Unternehmen sagt aber selber, dass das "Fairphone" nicht 100%ig fair sei. Dies wäre gar nicht möglich. Da es nun mal nicht viele Minen gibt, in denen sich die nötigen Rohstoffe befinden, müssen diese auch aus Minen, in denen der Lohn nicht viel Höher ist und in denen es auch Kinderarbeit gibt, gewonnen werden. Allerdings wird darauf geachtet, dass von den Einnahmen die Bürgerkriege nicht finanziert werden.
Die Arbeiter in China bekommen einen wesentlich faireren Lohn und der Arbeitsprozess wird überwacht. Obwohl nun mehr Geld in die Produktion gesteckt wird, ist dieses Smartphone mit 325 € nicht viel teurer als andere vergleichbare Smartphones.
Eine weitere Besonderheit, die bei einigen Kunden auf wenig Freude stieß war, dass das Projekt nur mit Hilfe der Kunden finanziert werden konnte. Daher mussten bis 5000 Vorbestellungen, bei denen man direkt schon das Geld überweisen musste, getätigt werden, damit die Pläne in die Tat umgesetzt werden konnten. Aus diesem Grund hatten, sicherlich zu Recht, einige Besteller ihre Bedenken. Anstatt aber 5000 Vorbestellungen zu erhalten, erreichte das Unternehmen mittlerweile die fünffache Anzahl.

Geliefert wird das Smartphone in einem kleinen Pappkarton, welcher aus recyceltem Papier besteht. In diesem befindet sich nur das Handy und ein paar Karten, die nochmals die Absichten des Unternehmens grafisch darstellen. Kein Netzteil, kein Headset. - Find' ich gut. Heutzutage hat eh jeder irgendwo mindestens ein Headset rumfliegen, wozu dann ein weiteres? Als Anschluss zum Akku aufladen kann man ein handelsübliches microUSB-Ladegerät verwenden. Diese haben auch recht viele zu Hause. ( Ich zum Beispiel 3! ) Besitzt man aber keins, so kann dieses nachbestellt werden. Da ich ja aber bereits drei Stück zu Hause habe, wozu benötige ich dann ein weiteres? Wäre nur wieder Ressourcenverschwendung.



Nun mal ein paar technische Fakten:
Das Betriebssystem ist Android 4.2 Jelly Bean
4,2 Zoll Display
Eine Digitalkamera mit 8 MP und eine Frontkamera mit 1,3 MP
16 GB interner Speicher aber mit micro SD Karte erweiterbar
Dual SIM

Den Rest könnt ihr ja nach belieben selber auf der Website www.fairphone.com nachlesen.

Ich möchte aber noch kurz ansprechen, was mich am Fairphone neben der Fairness persönlich sehr begeistert hat.
Es gibt eine Übersicht, in der sich die zuletzt verwendeten Apps und die am meisten verwendeten Apps des Nutzers befinden.
Der Akkudeckel besteht aus Alu und ist daher recht stabil.
Das Display ist nicht mit dem Deckglas verklebt. Das hat den Vorteil, dass wenn das Handy runterfällt und das Deckglas kaputt geht, das Display nicht beschädigt ist. Somit ist eine Reparatur einfacher und kostengünstiger.

Ich habe mir bisher noch keins Vorbestellt und werde dies auch so schnell nicht tun. Ich bin mit meinem momentanem Handy zufrieden und sehe daher keinen Grund mir ein neues zu besorgen. Zudem ist dies erst die erste Version eines Fairphones und hat sicherlich noch die ein oder andere Lücke, die mit Sicherheit noch behoben wird. Daher werde ich mir in den kommenden Monaten erst mal keins kaufen.

Neugierig geworden? Wenn ihr wollt, könnt ihr euch Reviews dazu anschauen und die Meinung anderer dazu erfahren.


Quellen:
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article123623189/Das-erste-faire-Smartphone-ist-da.html
http://www.sueddeutsche.de/digital/gerechtes-smartphone-das-kann-das-fairphone-1.1690428
http://www.fairphone.com
http://www.heise.de/ct/artikel/Fairphone-im-Kurztest-2073866.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Fairphone

Alternative Suchmaschine

Da es sich in meinem Blog auch mit um Umweltschutz drehen soll, habe ich mir überlegt euch eine umweltfreundlichere Alternative zu Google und co vorzustellen.
Der Name dieser Suchmaschine lautet Ecosia. Ich benutze sie schon seit einem Jahr für meinen Browsern und seit einem halben Jahr auf meinem Smartphone als Standartsuchmaschine und bin sehr zufrieden damit.
Nur was ist das besondere an Ecosia?
Nunja. Das ist eigentlich recht einfach zu erklären.
Gibt man in einer Suchmaschine einen  Begriff ein, so wird für die Suche Energie verbraucht, da Server und andere elektronische Geräte mit der Suche verbunden sind und diese ja Energie benötigen. Ecosia versucht hierbei diesen Energieverbrauch so gering, wie möglich zu halten. Zudem wird die Energie, die verbraucht wird nur aus erneuerbaren Energien gewonnen. Somit ist eine Suche mit Ecosia 100%ig CO2 - neutral.
Abgesehen davon pflanzt das Unternehmen Bäume in Brasilien. Dadurch soll der Atlantische Regenwald wieder aufgeforstet werden, wodurch wieder Tonnen CO2 umgewandelt werden können. 
Das tolle dabei ist, dass man es ganz kostenfrei bei dem Projekt unterstützen kann. Und zwar indem man mit Ecosia einfach etwas sucht. So habe ich zum Beispiel beim Pflanzen von rund 1200 Bäumen mitgeholfen.
Das Geld für die Aufforstung dafür wird aus sogenannten Ecolinks gewonnen.
Kauft man etwas online und hat diesen Shop aber durch das Suchen mit Ecosia gefunden, so gibt dieser einen Teil der Einnahmen an Ecosia ohne, dass man zusätzlich etwas zahlen muss.
Außerdem wird in der Suche nach einer Marke mit angezeigt, wie umweltfreundlich diese ist.
Dadurch kann unserer Umwelt wenigstens ein bisschen geholfen werden.
Wenn ich euch neugierig gemacht habe und ihr mehr erfahren wollt, besucht einfach www.ecosia.org. 
Ich würde mich freuen, wenn ihr dort mal vorbeischaut und ihr mir eure Meinung dalasst. :)

Nudeln mit Tofu

Hier ein kleines Rezept aus meinem kleinen vegetarischen Kochbuch.
Normalerweise bin ich nich so der Tofu-fan, aber in dem Fall schmeckt es mir echt gut.